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Requirements Management vs. Requirements Engineering

Wenn wir uns einmal die beiden Begriffe anschauen wollen, dann muss man unterscheiden zwischen dem Verwalten von Anforderungen und dem entwickeln von Anforderungen.

In komplexen (meist großen) Projekten kann es tatsächlich sinnvoll sein, dem Verwalten von Anforderungen eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. In Abhängigkeit von der Komplexität könnte man sogar sinnvollerweise eine spezielle Rolle bzw. Person dafür benennen.

Bemerkung: natürlich sollte das jemand sein, der hochgradig strukturiert arbeitet und klar in seiner Arbeit ist, denn mit seinem Arbeitsergebnis müssen ganze Projektteams umgehen.

Requirements Engineering, übrigens ein sehr großes Feld, sollte von jedem Ingenieur angewandt werden. Requirements Engineering gibt Methoden und Prinzipien für eine Arbeitsweise vor, die dem Engineering im Idealfall Klarheit und Struktur bringt. Insbesondere in der Softwareentwicklung essentiell.

Kurz: Requirements Management = Verwalten von Anforderungen Requirements Engineering = Systematisches (strukturiertes) Engineering in der System- oder Softwareentwicklung

Der Mensch im Mittelpunkt

Industrialisierung, Technologisierung, Automatisierung, Digitalisierung. Die vergangenen Jahre haben unsere Geschäfte schneller wachsen lassen als gedacht.

In vielen Bereichen der Wirtschaft bis ins Private ist Fortschritt deutlich spürbar.

Aber eins ist doch erkenntlich: wir haben den Blick füreinander und miteinander oftmals verloren. Das äußert sich natürlich in der Belastung und dem Stressfaktor der Menschen. Aber auch die Projektabwicklung leidet darunter.

In Teams die auf zwischenmenschlicher Ebene gut miteinander können, funktioniert Abstimmung und Zusammenarbeit wie von selbst. Wir brauchen eine Atmosphäre in der mein Projektteam sagt: "wir können miteinander, wir sprechen die gleiche Sprache". Dann funktionieren Teams. Dann funktionieren Projekte.

Bevor ich Engineering Prozesse einführen möchte, muss ich schauen was brauchen die Menschen dahinter. Was würde ihnen wirklich helfen um zu mehr Zusammenarbeit und Selbstvertrauen zu kommen.

Tools helfen da nicht weiter. Aber Komplexität minimieren und dadurch Stress verkleinern, können ein guter Anfang sein.

Menschen und Zusammenarbeit

Der Projekterfolg ist bestimmt durch die Menschen und ihre individuelle Zusammenarbeit. Wir können jede Menge Prozesse und Tools für den einzelnen entwickeln und bereitstellen, aber am wichtigsten wird die Zusammenarbeit zwischen den Teams.

Hier müssen wir nicht nur eine Atmosphäre schaffen in der man sich wohlfühlt, sondern auch die Zusammenarbeit fördern. Das liest sich leichter als getan.

Hier hilft es sich vor Augen zu führen, dass Kommunikation im Grunde Menschen beflügelt und wachsen lässt. Vor diesem Hintergrund kann man sich überlegen, welche Atmosphäre in meinen Projekten vorherrscht.

Gehe ich locker mit Fehlern oder Problemen um. Traut sich ein jeder "zum Hörer" zu greifen und miteinander zu kommunizieren?

Um hier Verbesserung zu erzielen ist viel Geduld und Zeit nötig.

Requirements

Essentiell in jedem Engineering Projekt. Anforderungen bzw. Requirements definieren (legen fest und beschreiben) was mein Kunde erwartet.

Wenn ich diese kenne und erfülle wird mein Kunde zufrieden sein.

Deshalb macht es in jedem Fall Sinn sich darüber Gedanken zu machen.

Mit welchen Mitteln und Aufwänden will ich dafür sorgen, das "mein Projekt" die Anforderungen kennt?

Struktur ist nötig.

Wir sprechen hier im ersten Sinne von Requirements Management oder/und Requirements Engineering. Im weiteren Sinne von Systemanforderungen und in der Softwareentwicklung sind Anforderungen jene Artefakte die aus User Stories (der Anwender/Kunden) entstanden sind.

Einmal Klarheit in diese Hilfen für mein Projekt bekommen, kann ich genau entscheiden was ich für den Projekterfolg gewinnbringend einsetzen kann.

Meditative Mind

Wir haben es alle schonmal erlebt. Wenn wir richtig im Flow sind, dann sind wir auch fokussiert und nichts kann uns ablenken. Auch vergleichbar mit einem meditativen Zustand. Ganz bei sich, ganz bei den eigenen Sinnen.

Es gibt Tricks und auch Übungen wie man diesen Zustand öfter als gewöhnlich für sich einrichten kann.

Dies erfordert in jedem Fall eine genaue Betrachtung des eigenen Zustands oder Gemüts.

Vorschläge: • Eigene Aufgaben und Arbeit strukturieren • Eigene Aufgaben und Arbeit planen • Noise, Telefon, Benachrichtigungstöne, Social Media, News – ausschalten